Fortuna Walstedde hat sich um die Trägerschaft für den neuen Kindergarten in Walstedde beworben

Die Kindergartensituation in Walstedde ist schwierig – das wurde in den letzten Monaten immer mehr deutlich. Denn: Eine Betreuung für unter zweijährige Kinder gibt es im Lambertusdorf zurzeit nur durch Tagesmütter. Hinzu kommt, dass angesichts des geplanten Neubaugebiets Kerkpatt 2 – dort entstehen ab dem Jahr 2020 88 weitere Wohneinheiten – und einer gesteigerten Nachfrage weitere Betreuungsplätze im Ü3-Bereich mit großer Wahrscheinlichkeit nötig werden. Als Lösung soll nun eine weitere dreigruppige Kindertagesstätte her, für die die Stadt Drensteinfurt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens, das bis zum 9. November lief, geeignete Träger gesucht hat.

Ein Bewerber davon: Fortuna Walstedde. „Wir haben uns kurzfristig dafür beworben, weil wir die Idee für eine Sport-Kita haben“, erzählt Clemens Kuhn. „Ich habe so eine Kita in Heessen beziehungsweise beim Hammer SC kennengelernt und war davon sofort begeistert“, fügt der Vorsitzende des Sportvereins hinzu. Das sei eine tolle Sache mit einem „Riesenangebot an Bewegung“. Auch das Lambertusdorf würde von einer Sport-Kita profitieren. Davon ist er überzeugt: „Wir sehen da ein riesiges Potenzial, weil wir damit nicht nur ausreichend Kindergartenplätze schaffen, sondern gleichzeitig auch die Außendarstellung des Dorfes verbessern würden.“

Ein konkretes Konzept gebe es zwar noch nicht. Das soll sich aber schnellstmöglich ändern. „Wir werden uns da natürlich dran setzen, uns fachliche Hilfe holen und uns auch juristisch gut beraten lassen“, bemerkt Kuhn. Als möglichen Standort hat der geschäftsführende Fortuna-Vorstand die Fläche zwischen dem Kunstrasen und dem Rasenplatz ins Auge gefasst. „Das wäre optimal, weil die Kita dann alle Bereiche von uns mitnutzen könnte“, erläutert der Vorsitzende, um sofort hinterherzuschieben: „Das muss aber natürlich erst vom Kreis geprüft werden.“ Kuhn gehe zudem davon aus, dass – wie beim Bau des Kunstrasenplatzes – erneut zumindest ein Lärmschutzgutachten durchgeführt werden müsste. Ebenfalls wäre eine Zustimmung von der Kirche notwendig, da dem Bistum Münster das Grundstück gehört. „Wir haben die Fläche nur gepachtet. Der Vertrag wird aktuell aber für 50 Jahre verlängert“, sagt der Vorsitzende.

Falls unser Sportverein den Zuschlag bekommen sollten, würde die Stadt das Gebäude errichten und der Sportverein die Räumlichkeiten pachten und als Kita betreiben. „Die Mietkosten würden wir aus den Elternbeiträgen finanzieren“, offenbart der Vorsitzende. Als Vorteil nennt er außerdem, dass der Sportverein nicht auf Gewinn aus sei, sondern lediglich eine schwarze Null auf dem Papier stehen haben möchte.

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